Praxisbausteine 2018

Um die zwanzig kunterbunt motivierte CPDler , von jung bis alt, die verschiedensten Ämter vertreten, fuhren am 27.03. auf unseren Bundeshof. Denn eine Woche vor Ostern war es wieder soweit und die 6?. Praxisbausteine sollten auch in diesem Jahr wieder mit einer einzigartigen Gemeinschaft stattfinden.

Die Gruppe war diesmal ganz anderes als zuvor. Es gab viele neue, junge Gesichter und so wurde sich nach der Anreise erstmal kennengelernt. Nach ersten neuen Bekanntschaften gingen dann auch schon die Mini-Bausteine los. Da wurden neue Gruppenspiele ausprobiert, über die aktuellen Pfadfinderproben philosophiert oder eine Kräuterwanderung unternommen. Schon der erste Abend zeigte dann bereits, dass wohl noch viele weitere schöne, lange Abende mit viel Spaß und gemeinschaftlichen Singerunden folgen werden würden.

Vielfältig wie die Teilnehmer war auch das diesjährige Programm: In den nächsten Tagen folgten viele interessante Bausteine, die einen über den Tellerrand hinausschauen ließen. Es gab Einblicke in die gewaltfreie Kommunikation miteinander, was sich dann doch viel schwieriger rausstellte, als gedacht. Da gab es Anregungen, wie man auch sein Smoothie auf Fahrt ganz ohne Elektronik zubereiten kann. Es wurde über Älterenarbeit, christliche Arbeit und unsere aktuellen Pfadfindergesetzte diskutiert und es gab Anregungen, um selbst aktiver im Bund zu werden, Schulungen zu leiten oder seine Sippe zu stärken. Aber auch Nachdenkliches wie die rechten Strömungen in der bündischen Szene oder der Umgang von Macht wurden von Referenten thematisiert und ließen uns Teilnehmer grübeln.

Bei dem ganzen neu erlangtem Wissen durfte natürlich auch das Essen nicht zu kurz kommen. Um sich zu stärken gab es diesmal, trotz fehlender Küchenleitung, neu ausprobiertes Pfadfinderessen, leckere Aufstriche und was natürlich auch nicht fehlen durfte- der geliebte Käse aus dem Nachbardorf.

Was die Praxisbausteine besonders ausmacht, wenn man die Teilnehmer fragt, ist die einzigartige Gemeinschaft und die zeigte sich aus in diesem Jahr. Schnell war man mit jedem aus der Gruppe vertraut, tauschte sich aus, verbrachte Zeit miteinander. Es wurden viele Lieder vom ÜT beigebracht, viel musiziert, gesungen und getanzt und an Karfreitag durfte auch eine besinnliche Wanderung zum Kreuz nicht fehlen.

Die Woche ging ziemlich schnell herum, so mussten wir am Ostersamstag schon wieder die Reise nach Hause antreten. Mit neuen Freunden und Gedankenanstößen, Einblicke in vorher noch ganz unbekannte Themenbereiche und Anregungen für die zukünftige Pfadfinderarbeit im Gepäck, waren die intensiven Tage auch schon vorbei, aber sich auch schon auf das nächste Jahr gefreut.